Die wohl zwei heißesten Tage des Jahres am vergangenen Wochenende habe ich natürlich dazu genutzt, meine schwimmerischen Fähigkeiten zu Verbessern und wo macht man das besser, als im See, denn da wird ja auch beim IRONMAN drin geschwommen. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass ich nicht einfach mal so aufhören und an den Rand zum Festhalten schwimmen kann.
Also bin ich auf nach Inheiden an den See und habe mir von Flo, meinem ehemaligen Nachbarn und Wasserballprofi, die richtige Kraultechnik zeigen lassen.
Nachdem meine Freundin ihm nach unseren ersten beiden Versuchen erzählt hatte, dass auf ihn jede Menge Arbeit zukomme, war er doch positiv überrascht, denn so schlecht, wie er dachte, war ich nicht. Von der Technik her gab’s natürlich einige Dinge zu bemängeln, aber im Großen und Ganzen sah es schon mal gar nicht so schlecht aus. Und auch ich muss sagen: ich hatte zum ersten Mal das Gefühl ich komme beim Kraulen vorwärts…
Das einzige Problem, was ich allerdings habe: nach 30 Zügen geht mir die Luft aus, dann muss ich mal wieder ein wenig Brustschwimmen, ehe dann die nächsten 30 Züge drin sind.
Mit der Tatsache, dass ich beim Wettkampf mehr als eineinhalb Stunden am Stück Kraulen muss, kann ich mich immer noch nicht anfreunden. Das Training dafür wird noch hart…
