Eigentlich ist der Lauf nun schon einige Tage her, aber da ich gestern die gemachten Videos von meinem Handy runtergezogen habe, gibt’s den Beitrag eben erst jetzt.
Am Sonntag vor einer Woche hatte ich wieder einen zweieinhalb Stunden langen Lauf auf dem Trainingsplan stehen. Dabei sollte ich drei Intervalle laufen, die jeweils 50min lang sein sollten; davon 20min KB, 15min GA1 und 15min GA2. Heißt im Prinzip: 20 Minuten lang traben, dann 15 Minuten etwas schneller und dann 15 Minuten ordentlich Gas geben. Das ganze dann dreimal hintereinander.
Eigentlich hatte ich nicht wirklich viel Lust auf den Lauf, denn ein Blick aus dem Fenster ließ mich schon erahnen, dass es draußen sehr windig sein muss und das heißt, auf den offenen Feldwegen, wo ich meist laufe, dann erst recht. Zwecks Verpflegung lief ich nicht direkt von zuhause aus los, sondern fuhr mit dem Auto zum Anfang eines 2,5km langen Rundkurses.
Anfangs hätte ich nicht gedacht, dass ich das durchhalte, zumal es immer windiger wurde und immer umgemütlicher. Trotzdem habe ich es bis zum Ende durchgezogen, denn ich musste ja auch mal meinen neuen Laufcomputer testen. Hier ist übrigens die Auswertung des Laufes zu sehen (die Bezeichnungen der Zonen ist allerdings nicht richtig):

Schnellster Kilometer war übrigens zwischen 14 und 15 mit einer Zeit von 4:46min bei einem Puls von 173 (entspricht bei mir 85%HFmax). Langsamster Kilometer dann zwischen18 und 19 mit stolzen 8:12min. Da musste ich quasi den Puls, den ich vorher hochgetrieben habe, wieder runterbekommen, was mir nur mit so langsamer Geschwindigkeit möglich war.
Übrigens: auch wenn ihr nichts bei folgendem Video versteht, es vermittelt aber einen Eindruck davon, wie windig es da oben auf meinen Laufwegen wirklich war.
Ich freu mich schon auf meinen nächsten langen Lauf. Mal sehen, was mich da wettertechnisch erwartet…
