Eigentlich war es abzusehen, dass ich meine bisherige Halbmarathon-Bestzeit toppen würde, denn es ist ja erst mein zweiter Wettkampf über die Distanz von 21,1km gewesen und letzten August in Karben bei meinem ersten Mal sozusagen war ich auch noch über 10kg schwerer und wesentlich untrainierter unterwegs.
Was aber nun wirklich die Überraschung ist, auch für mich, dass ich deutlich schneller war als meine angepeilten 1:50h, denn ich habe für den Halbmarathon in Frankfurt insgesamt 1:45:40h benötigt, bin also ziemlich exakt einen Schnitt von 5min pro Kilometer gelaufen. Dabei war ich auf der zweiten Hälfte deutlich schneller als auf der ersten. Nach 51:07min habe ich die 10km-Marke passiert (Schnitt: 5:06min/km) und für die restlichen 11,1km habe ich dann nochmal 54:33min gebraucht (Schnitt: 4:54min/km).
Was auch interessant war, nach dem Zieleinlauf habe ich mich nicht total fertig gefühlt. In Karben war ich nach meinen 2:02:39h erst einmal nicht mehr ansprechbar und total hinüber. Das war dieses mal gar nicht so, obwohl ich satte 17 Minuten schneller unterwegs war; bei einem niedrigeren Durchschnittspuls. Da sieht man mal, was das ganze Training ausmacht.
Jetzt werde ich den Rest des Tages noch mit einem stolzen breiten Grinsen im Gesicht unterwegs sein und morgen und am Dienstag ein bisschen regenerativ durch die Gegend traben bzw. radeln.
