Da ich momentan wegen meinem Knie das Rennrad fahren etwas hinten angestellt habe, was mir bei dem ohnehin kalten und regnerischen Wetter nicht weiter schwer fiel, muss ich nun in den anderen beiden Disziplinen etwas tun; nämlich im Laufen und im Schwimmen.
Also ging es heute für zwei Stunden raus, eine Stunde regenerativ und eine Stunde im G1-Bereich, also alles ingesamt sehr locker und nicht gerade anstregend. Es kam zwar die ganze Zeit Nieselregen vom Himmel, aber die Temperatur war angenehm und -das beste – endlich mal wieder wenig Wind. Es hätte also wieder ein wirklich genialer Lauf werden können, wäre mir da nicht ein kleines Missgeschick passiert.
Ich war schon so ca. 13 Kilometer unterwegs als ich dann auf den Feldwegen zwischen dem Wölfersheimer See und Echzell an so zwei, drei Äckern vorbei musste (sind übrigens immer die gleichen) wo die Bauern nach getaner Arbeit sich -sagen wir mal so- nicht sehr sorgsam um die Erde kümmern, die von ihren Traktoren auf den Feldweg fällt. Wenn es trocken ist, liegen da riesige Erdklumpen herum und wenn es mal eine Weile geregnet hat, sind die meist völlig verlaufen und bilden eine herrliche Schmierschicht, die schön glatt ist. Eigentlich ist mir das ja bekannt und ich laufe entsprechend vorsichtig drüber, doch heute, einmal kurz nicht aufgepasst, bin ich auf der Pampe wegerutscht und hab mir etwas das Knie verdreht. Hat auch anfangs nicht wirklich weh getan, aber zum Schluss hin, auf den letzten zwei Kilometern dann doch ziemlich doll; auch jetzt merke ich es immer noch…
Prima, das linke Knie lädiert beim Rad fahren, das rechte beim Laufen… Morgen um die Mittagszeit geht es dann erst einmal ins Schwimmbad, 90min schwimmen und danach mal gucken, was das Knie so meint… wenn möglich laufe ich noch ein kleines Ründchen, wenn nicht… muss ich halt pausieren und das ausgerechnet jetzt, wo es noch genau drei Monate bis zum großen Tag sind und mein Puls jeden Morgen beim Anblick des Countdowns auf meinem PC in die Höhe schnellt…
