IRONSEO Triathlon
 
 
 

Da bin ich wieder… oder auch nicht

Auch wenn ich jetzt spät dran bin, erst einmal ein frohes neues Jahr euch allen!

Da sich schon einige Kommentatoren ersthafte Gedanken um mich machen, möchte ich mal ein wenig aufklären, was momentan bei mir so los ist bzw. -sportlich gesehen- nicht los ist.

Ich bin derzeit wieder zu einer Couchpotato mutiert, auch die Fülle meines Bauches hat dadurch seit dem Ironman wieder zugenommen; mit Sport war quasi nach dem Marathon so gut wie Schluss. Sieht also momentan recht düster aus… 😉

Das liegt einfach daran, dass derzeit meine Zeit einfach zu knapp geworden ist und ich mich somit für eine Sache entscheiden muss und da kommt der Sport nicht an erster Stelle, sondern andere Dinge.

Ich bin im Oktober nach Jahren der Selbständigkeit wieder in ein Angestelltenverhältnis gewechselt und das bedeutet natürlich, dass ich nun 40 Stunden pro Woche arbeite. Das alleine wäre aber nicht das Problem, mein Arbeitgeber bietet da schon genug Freiheiten, so dass ich z.B. während der Mittagspause trainieren könnte; auch befinden sich etliche erfahrene Ausdauersportler (z.B. 100km Biel, IM FFM, Marathonis) unter meinen Kollegen, die das auch so handhaben, aber ich habe auch noch meine Gewerbe, dass ich weiterhin betreiben will. Das heißt, ich habe nach der Arbeit noch was zu Arbeiten und meine Frau möchte natürlich auch noch was von mir haben. Auch will ich wieder mehr einem anderen Hobby von mir nachgehen, der Fotografie… und so bleibt halt für den Sport sowieso nicht mehr viel übrig und bei den derzeitigen Temperaturen überlegt man sich dann zweimal, ob man wirklich rausgeht oder nicht… und da siegt halt derzeit der innere Schweinehund.

Also… ich muss mich erst einmal an den neuen Rhythmus gewöhnen und dann geht es auch wieder sportlich bergauf. Das Ziel in diesem Jahr ist klar: erfolgreich beim Ironman 70.3 in Wiesbaden sein und der ist in 220 Tagen. Und das werde ich auch packen… :-)