Ich weiß auch nicht, was mich geritten hat, aber ich habe mich heute über eine Stunde lang auf dem überlasteten Server von Datasport herumgequält und mich doch tatsächlich für den Ironman Germany 2010 in Frankfurt angemeldet. Zumindest denke ich, dass das mit der Anmeldung geklappt hat, denn eine Zahlungsbestätigung per E-Mail habe ich zwar bekommen, aber schwarz auf weiß habe ich es noch nirgendwo auf der Datasport-Website stehen sehen. Ich gehe aber davon aus, dass ich dabei bin.
Das heißt, ich werde in gut 367 Tagen wieder selbst am Start der Langdistanz in Frankfurt stehen!
Von meiner Frau hatte ich gestern schon das “OK” bekommen, allerdings nur unter der Bedingung, dass ich nicht mehr Stunden trainiere als bei der Vorbereitung für 2008. Diese Auflage sollte aber kein Problem darstellen, denn das bedeutet, dass ich in der Zeit von Januar bis Juli im Schnitt ca. 11 bis 12 Stunden pro Woche unterwegs sein darf; damit dürfte sich doch arbeiten lassen. Mein Bürokollege Henrik kommt für den jetzigen Sonntag auch nicht auf mehr Wochenstunden und hat das Ziel “Sub10″, also von daher dürfte das für meine weniger ambitionierten Ziele ausreichend Trainingszeit sein.
Warum ich mich wieder angemeldet habe? Das ist eine gute Frage! Eigentlich fielen mir unzählige Gründe ein, es bei dem einen Mal zu belassen und auch nochmal jede Menge weitere Gründe, einen Start zumindest nicht schon im nächsten Jahr zu wagen, aber nur ein einziger Grund sprach wirklich dafür. Dass ich einen Ironman bestehen kann, das weiß ich seit meiner ersten Teilnahme; nun will ich aber auch noch wissen, ob ich den Ironman in Frankfurt in einer bestimmten Zeit schaffen kann. Und diese eine einzige Frage hat letztlich trotz der Millionen Dagegen-Gründe zur Anmeldung geführt…
Eigentlich verrückt, oder?!
