Irgendwie erinnert mich meine derzeitige Situation an die von vor zwei Jahren. Damals hatte ich mich ebenfalls für den Ironman angemeldet, dabei konnte ich weder schwimmen, noch hatte ich ein Fahrrad und mit dem Laufen klappte es auch eher nur mäßig.
Heute ist das ganz genauso: ich habe momentan kein Fahrrad, denn das ist noch von meinem Sturz kaputt, ich kann nicht schwimmen, weil die Schraube in meiner Schulter meine Bewegungen einschränkt, so dass ein Kraulen nicht möglich ist, und beim Laufen bin ich auch weit von der Form weg, bei der ich einmal war.
OK, die Voraussetzungen sind doch leicht andere als damals, denn momentan bin ich ca. 13 Kilogramm leichter und kurz davor, wieder eine “7″ vorne zu haben; auch habe ich zwei Jahre Ausdauertraining mehr auf dem Buckel auf der sich aufbauen lässt und außerdem weiß ich aus dem letzten Jahr, was auf mich zukommt. Trotzdem fühl ich mich vom Kopf her wieder genau an dem Punkt, an dem ich vor zwei Jahren schon war. Ob das nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist, wird sich zeigen.
Heute war ich wieder einmal 12km Laufen, nachdem ich in den letzten Tagen immer mal wieder kürzere Strecken zurückgelegt habe. Naja, “Laufen” konnte man das eigentlich nicht nennen, es war eher ein lockeres Traben, wobei es auch nicht wirklich “locker” war, zumindest von den Pulsbereichen her. Kurzum: man merkt momentan, dass ich doch noch sehr angeschlagen bin und viel länger als 10 bis 12 Kilometer kann ich derzeit auch nicht unterwegs sein. Ich halte meinen Arm noch zu verkrampft, so dass er dann nach einer Stunde anfängt wehzutun und auch das rechte Bein ist immer noch um einiges dicker als das linke und möchte auch nicht viel länger bewegt werden als eine Stunde lang.
Hoffentlich heilt das Bein jetzt langsam mal wieder und hoffentlich gehen die Wochen jetzt schnell rum, damit die Schraube endlich herauskommt und ich wieder völlige Bewegungsfreiheit habe. So macht es nämlich nicht so wirklich Spaß… und richtiges Training ist auch nicht drin…
PS: Noch 357 Tage…
