Ein paar Wochen sind jetzt seit der Hawaii-Reise vergangen und irgendwie bin ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen, ein bisschen was über meinen Aufenthalt in Kailua-Kona zu erzählen. Viel zu schnell hat mich leider der Stress des Alltags wieder eingeholt und dadurch hatte ich dann auch keine Lust, was zu schreiben… und sich zum Bloggen zu zwingen, das macht keinen Sinn.
Eigentlich wollte ich euch erzählen, wie es sich angefühlt hat, ein wenig in der Bucht von Kona zu schwimmen, über den QueenK-Highway in Richtung Energy Lab zu laufen und auf dem Rad gegen den Wind anzukämpfen, aber das ist ja schon wieder so lange her, dass es sich nicht mehr lohnt darüber zu schreiben. Viel wichtiger ist der Blick nach vorne.
Ich hatte im Vorfeld der Hawaii-Reise schon einmal angekündigt, dass es eigentlich nur zwei Möglichkeiten gäbe, wie es weitergehen könnte; entweder ich sage, “Ich will unbedingt auch mal auf Hawaii starten” oder das Gegenteil ist der Fall “Niemals werde ich mir das dort antun”. – Doch nichts davon ist eingetreten! Natürlich würde es mich schon einmal reizen, dort an den Start gehen zu dürfen, aber der Funke ist nicht so dermaßen übergesprungen, dass ich alles dafür geben würde. Der letzte Wille fehlt also (noch)…
Abgesehen davon, dass ich mit meinen bescheidenen Möglichkeiten ohnehin keinen direkten Qualifikationsplatz bekommen würde, sondern nur darauf hoffen könnte, dass ich das Rennen meines Lebens mache und vor mir dann unzählige schnellere Athleten absagen würden. Allerdings: schaut man sich die Quali-Zeiten von Frankfurt aus diesem Jahr an, dann sieht man, dass in der AK35 bei den Männern der letzte Slot mit einer Gesamtzeit von 10:01.47h gewonnen wurde; wenn man das mal als Maßstab nehmen würde, dann könnte das ja doch mit meinem Startplatz nicht ganz so utopisch sein, wie zunächst angenommen. Aber man darf dabei nicht vergessen, ab nächstem Jahr gibt es weniger Slots in Frankfurt, dann dürften die Zeiten wieder niedriger sein und wenn dann nicht mehr so viele absagen, müsste man ruckzuck mal eine ganze Stunde schneller sein und dann wird es wieder utopisch…
Lange Rede kurzer Sinn: ich kündige jetzt hiermit an, dass ich 2013 wieder in Frankfurt starte (dann in der M35) und schauen wir dann einfach mal, ob ich es schaffe, in den bis dahin zweieinhalb Jahren meine großen Defizite beim Schwimmen und Laufen auszubügeln und aus mir einen Kerl zu machen, der das Ding in unter 10 Stunden schafft.
Ob das für einen Slot reichen wird, das wird man sehen.
